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14. August 2014

Freunde sind die Familie, die wir uns selber aussuchen.

.. und ich meine es so. Ich habe nicht viele Freunde, dafür würde ich aber für jeden Einzelnen morgens um 4 aufstehen und ihm die Decke streichen. Oder so ähnlich.

Mit mir befreundet zu sein ist wahrscheinlich nicht die einfachste Sache der Welt. Aber dennoch - ich habe ein Herzweib, das seit Jahren mit mir durch dick und dünn geht. Vor allem durch dick. Weil wenns kommt, dann richtig dick. Ist ja immer so.


Wenn du das jetzt siehst - hass mich nicht, ich seh schlimmer aus als du. Das war, wenn mich nicht alles täuscht, 2007. Schon damals warst du meine beste Freundin - und bist es bis heute geblieben.

Das komische an der Sache & der Grund, warum ich darüber schreibe, ist, das sie diejenige ist, die am weitesten weg wohnt, mir im Herzen aber am nähsten ist. Unsere Freundschaft besteht nicht daraus, den ganzen Tag Whatsappnachrichten auszutauschen oder jeden Tag stundenlang zu telefonieren - vom Treffen möcht ich gar nicht reden. 2 Jahre ist es jetzt her, dass wir zusammen blöde Horrorfilme im Kino gesehen haben und uns anschließend nicht nach Hause trauten, weil der Weg dahin so dunkel war. 2 Jahre ist es her, dass wir Abende am Strand ausklingen lassen und kitschige Fotos im Sonnenuntergang gemacht haben. 2 Jahre, in dem ich mit niemandem mehr auf Spielplätzen rumhing und Spaß am Klettern hatte.

Und trotzdem bedeutest du mir mehr als alle anderen. Manchmal hören wir tagelang nichts voneinander und trotzdem ändert sich an unserem Verhältnis nichts.(Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl für jene, die sowas immer überdramatisieren und gleich ihre Freundschaften in Frage stellen - entspannt euch!)

Du hast mir mehr gegeben als jeder andere. Du wäschst mir den Kopf besser, als meine Mutter es je könnte. Du beschützt mich besser, als mein Vater es je könnte.
Du bist meine ausgesuchte Familie - und dafür liebe ich dich. Trotz Entfernung.

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